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Dachbox Test 2017 – Die besten Dachboxen im Vergleich

01-1-Thule-Motion-Sport-600-schwarz-glaenzendBei den Dachboxen für Autos wurde wieder fleißig getestet. Bei dem Dachboxen Test 2016 wurden die Dachboxen sozusagen auf Herz und Nieren genau getestet. In der folgenden Tabelle sollen die zehn besten Produkte vorgestellt werden.

Hier können Sie sich einen schnellen Überblick darüber verschaffen, was genau die unterschiedlichen Boxen voneinander unterscheidet und mit welchen Details welche Box aufwarten kann. Denn nur so lässt sich die ideale Dachbox für den individuellen Bedarf finden.

Ob dies nun der Dachbox Vergleichssieger ist oder ob möglicherweise eines der anderen Produkte auf dem Markt ideal ist, lässt sich nur im Vergleich entdecken. Ein schneller Blick auf unsere Tabelle kann hier erste Hilfe leisten.

Dachbox Bestenliste

 Thule Motion Sport 600 - schwarz glänzendBB-EP Exklusive Dachbox 450 Liter Beidseitig öffnendKamei Dachbox Husky L 330L grau rechts öffnendAutostyle AB E430 Sommerdachkoffer Easy 430 LiterMenabo Dachbox Mania 320 schwarz glänzendVDP Dachbox MAA320 schwarz matt abschließbar 320 LiterModula Dachbox Ciao 340 Autobox schwarz glänzendReef Dachbox 270 Liter matt schwarzRotenbach Dachbox Gepäckbox 320 LiterGreen Valley 158002 faltbare Dachbox Sherpack

Thule
Motion Sport 600 - schwarz glänzend

BB-EP
Exklusive Dachbox 450 Liter Beidseitig öffnend

Kamei
Dachbox Husky L 330L grau rechts öffnend

Autostyle
AB E430 Sommerdachkoffer Easy 430 Liter

Menabo
Dachbox Mania 320 schwarz glänzend

VDP
Dachbox MAA320 schwarz matt abschließbar 320 Liter

Modula
Dachbox Ciao 340 Autobox schwarz glänzend

Reef
Dachbox 270 Liter matt schwarz

Rotenbach
Dachbox Gepäckbox 320 Liter

Green Valley
158002 faltbare Dachbox Sherpack

Bewertung1,01,21,31,51,71,81,92,02,22,4
Fassungsvermögen320 Liter580 Liter330 Liter430 Liter320 Liter320 Liter340 Liter270 Liter320 Liter270 Liter
Tragkraft75 kg50 Kg50 Kg50 Kg50 Kg50 Kg75 Kg50 Kg55 Kg50 Kg
Material GehäuseUV-beständiger ABS-KunststoffABS-KunststoffThermoplast DUROKAM® – ABS-KunststoffABS-KunststoffPS Kunststoffwitterungsbeständiger PS KunststoffABS-KunststoffP.S.MV (Protected-Material)Polypropylenwasserdichtes Polyamid
Befestigungssystempatentiertes Power-Click-SystemSchnellmontagesystem UltrarapidKomfort-SchiebebefestigungSicherheitsbügelU-BügelU-BügelU-Bügeluniverselle U-BügelU-BügelBügel und Schrauben
zentrales Schließsystemjajajajajajajajajaja
beidseitige Öffnungjajajajajajajajajaja
Abmessungen190 x 67 x 42 cm190 x 95 x 44 cm190 x 75 x 38 cm180 x 78 x 40 cm125 x 90 x 34 cm125 x 90 x 34 cm140 x 80 x 44 cm118 x 79 x 38,5 cm130 x 79 x 35 cm100 x 40 x 80 cm
Artikelgewicht14 Kg19 Kg13 Kg18 Kg10 Kg10 Kg12 Kg10 Kg12 Kgca. 2 kg
Gewicht inkl. Verpackungca. 18 Kg20 Kg15 Kg19 Kg12 Kg12 Kg13,5 Kg12 Kg13 Kgca. 3,5 kg
Farbeschwarzschwarz-glänzendsilbergrauschwarzschwarz mattschwarz glänzendschwarz mattschwarzschwarz-grau
Vorteile
  • aerodynamisch optimiert
  • geringes Eigengewicht
  • Handhabung sehr komfortabel
  • einfache Montage
  • optimale Sicherheit
  • TÜV/GS geprüft
  • gutes Handling
  • Metallic Design
  • Federn aus Nylon und Fiberglas
  • 5 Jahre Garantie vom Hersteller
  • TÜV Nord-/GS-geprüft
  • einfache Hanhabung
  • gute Aerodynamik
  • Preis-Leistungsverhältnis Top
  • angenehm leicht
  • werkzeuglose Montage
  • leicht zu montieren
  • wenig Fahrgeräusche
  • schließt gut
  • wasserdicht
  • TÜV geprüft
  • schlagfeste und witterunbeständig
  • unkomplizierte Montage
  • geringes Eigengewicht
  • zusätzliche Frontsicherung
  • angenehm leicht
  • stylische Form
  • minimierter Luftwiderstand
  • TÜV/GS geprüft
  • stabil
  • wenig Fahrgeräusche
  • witterungsbeständig
  • DIN 75302 (City Crash) zertifiziert
  • geringer Luftwiderstand
  • auch für Kleinwägen
  • viel Stauraum
  • City Crash-Test bestanden
  • verwindungssteif
  • sichere Befestigung
  • geringes Eigengewicht
  • werkzeuglose Montage
  • einfache Befestigung
  • alle Nähte voll versiegelt
Nachteile
  • keine
  • etwas schwer
  • nur einseitig zu öffnen
  • etwas sperrig
  • leichte Fahrgeräusche
  • Scharniere etwas klapperig
  • nicht verwindungssteif
  • etwas kurz
  • Scharniere etwas wackelig
  • nicht für Skier geeignet
  • Schloss etwas fummelig
  • Achtung wegen Fahrzeugschwerpunkt!
  • Abstriche bei der Verarbeitung
  • Windgeräusche
  • Scharniere nicht hochwertig
  • nur begrenzt wasserdicht
  • flattert teilgepackt
  • nicht abschließbar
Sicherheit
Montage des Trägers
Montage des Fahrrads
ProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktberichtProduktbericht
Preis- nicht verfügbar - - nicht verfügbar - 241,15 Euro 202,35 Euro 139,95 Euro 139,95 Euro 129,95 Euro 129,99 Euro - nicht verfügbar - 89,95 Euro
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Was ist eine Dachbox?

Als eine Dachbox bezeichnet man eine Box, die mit unterschiedlichem Befestigungssystem auf das Dach des Autos montiert wird. An dieser Stelle einmal fest angebracht, dient sie ihrem Besitzer als praktische Kofferraumerweiterung. Denn wer kennt das nicht: Das Volumen des Kofferraums reicht zwar im Alltag, aber das Gepäck für den Urlaub will einfach nicht in den Kofferraum passen. Denn im Alltag benötigt der durchschnittliche Nutzer das vollständige Volumen des Kofferraumes ja höchstens einmal zum Einkaufen.

08-6-Dachbox-Reef-270-matt-schwarzFür den längeren Urlaub braucht man dann aber mit einem Mal deutlich mehr Platz im Kofferraum als bei den gewöhnlichen Gelegenheiten im Alltag. Aber dafür gleich ein größeres Auto mit einem höheren Verbrauch kaufen und dafür weitere Kosten im Alltag in Kauf nehmen? An dieser Stelle schafft die Dachbox den nötigen zusätzlichen Stauraum, damit auch das vollständige Gepäck mitkommen kann.

Für den Alltag hat man weiter sein kleines Auto und für den Urlaub kommt die Dachbox oben auf das Dach des Autos. Aktuelle Studien zeigen, dass der Urlaub mit Autos wieder im Kommen ist und damit für viele Menschen zusätzlicher Stauraum im Auto notwendig wird. Bei diesem Problem ist eine Dachbox die ideale Lösung für regelmäßig auftretende Engpässe bei dem Stauraum im Kofferraums. Eine Dachbox kann in diesem Fall für ganz unterschiedliche Zielgruppen interessant sein.

Seien es nun die jungen Eltern, die in ihrem Kombi nicht genug Platz haben für das Gepäck für den Urlaub mit Baby oder mit den Kleinkindern, oder auch die Studenten, die gemeinsam in den Urlaub fahren wollen und dabei zu wenig Platz im Kofferraum haben für das Gepäck von vier Personen – eine Dachbox kann ihnen allen unkompliziert den Stauraum des Autos deutlich vergrößern.

Auf diese Weise kann man in der Stadt ein taugliches Auto fahren, mit dem man überall einen Parkplatz findet, schnell und kostengünstig im Alltag unterwegs sein und trotzdem auch den längeren Urlaub mit diesem Auto erleben. Hierbei kann die Dachbox je nach Typ der Dachbox und Bedarf des Nutzers ganz unterschiedlich gefüllt werden. So gibt es beispielsweise besonders lange Dachboxen, die ideal sind für begeisterte Wintersportler. Hat man aber eher selten lange Gegenstände zu transportieren und besitzt möglicherweise ein kleines Stadtauto, so greift man bei dem Kauf einer Dachbox eher auf eines der kürzeren Modelle zurück.

Gängiges Material bei der Dachbox ist noch immer harter Kunststoff. Es gibt aber mittlerweile auch Modelle auf dem Markt, die beispielsweise aus einem festen Stoff sind. Diese lassen sich nach der Nutzung ganz leicht und platzsparend verstauen und sind somit für all diejenigen die ideale Lösung, die keinen Stauraum für eine herkömmliche Dachbox haben. Wer also lediglich über wenig freien Stauraum im Keller und keine große Garage verfügt, kann trotz dessen seinen Kofferraum mit einer Dachbox erweitern.

Große Unterschiede gibt es bei den Dachboxen auch bei der technischen Ausstattung. Von der praktischen Zentralverriegelung, der beidseitigen Öffnung der Dachbox durch Dual-Side-System oder auch einem sogenannten Power-Click-System gibt es viele kleine ausgefeilte Details bei den Dachboxen. Bei dem breiten Angebot auf dem Markt hat der Kunde wieder einmal die Qual der Wahl und muss für sich überlegen, was für ihn an der Dachbox entscheidend ist.

Bei dieser Entscheidungsfindung kann der Dachboxen Test 2017 mit einem klaren Überblick über die Dachboxen helfen. Mit einem schnellen Blick kann man sich hier umfassend informieren und zu einer guten Entscheidung kommen. Ist es somit wahrscheinlich, dass man doch Dachbox in den meisten Fällen als Einzelperson auf das Dach des Autos bringen muss, sollte man auf eines der leichten und handlichen Modelle der Dachboxen zurückgreifen. Eine entscheidende Rolle spielt jedoch auch das Budget, was man für die Dachbox aufbringen möchte.

Die namhaften Hersteller bieten dem Kunden nicht zwangsläufig die bessere Qualität, sondern können die Kunden eher mit einem deutlichen Mehr an Technik für sich gewinnen. Ist man in diesem Bereich jedoch bereit, Abstriche zu machen, so kann man für deutlich weniger Geld eine ebenfalls qualitativ hochwertige Dachbox kaufen. Wofür man sich in diesem Punkt auch entscheidet, eine Dachbox verschafft jedem ohne Probleme den nötigen Stauraum für unterwegs. Damit steht dem nächsten entspannten Urlaub garantiert nichts mehr im Weg.

Wie funktioniert eine Dachbox?

Wie bereits im technischen Bereich angemerkt, gibt es auch bei der Funktionalität im Detail einige Unterschiede. Das Prinzip der Dachbox ist jedoch ziemlich simpel. Die traditionelle Dachbox ist aus hartem Kunststoff gefertigt, womit das in ihr verstaute Gepäck in ihr sicher aufbewahrt werden kann und es nicht zu Schädigungen während des Transportes kommt.

02-3-BB-EP-Exklusive-Dachbox-450-Liter-Beidseitig-oeffnendDie Dachbox wird je nach Hersteller und Autotyp mit der Hilfe von Adaptern oder einem vollständigen System bei Bedarf auf dem Dach des Autos montiert. Je nach System kann diese Montage sehr schnell und nur von einer Person ausgeführt werden. Ist das System ein wenig umständlicher und die Dachbox sehr groß und auch etwas schwerer, so werden für die Montage eher zwei Personen benötigt. Aber auch in diesem Fall ist die Dachbox in der Regel nach spätestens dreißig Minuten voll einsatzbereit. Mit etwas Übung geht die Montage im übrigen dann auch schneller von der Hand.

Auch beim Beladen gibt es je nach Box und ihrer Funktion durchaus Unterschiede. Gewöhnlich lässt sich eine Dachbox nur von einer Seite öffnen und damit auch lediglich von einer Seite be- und entladen. Aktuell gibt es jedoch vermehrt Modelle auf dem Markt, die sich von beiden Seiten öffnen lassen. Auf diese Weise geht zum einen das Be- und Entladen der Box schneller, weil man zu zweit problemlos an die Box kommt.

Zugleich lässt sich der Platz in der Dachbox deutlich besser nutzen, wenn man sie von beiden Seiten öffnen kann. In der Praxis zeigt sich bei den beidseitig zu öffnenden Boxen auch unterwegs ein kleiner Vorteil. Völlig unabhängig von der Parksituation kann man bei diesen beidseitig zu öffnenden Dachboxen jederzeit an den Inhalt der Box. Dies kann ein Vorteil sein, wenn man beispielsweise unterwegs schnell den in der Dachbox verstauten Buggy herausholen möchte.

Was sich bei dem Dachboxen Test 2017 ebenfalls zeigt, ist der Trend hin zu den aerodynamisch geformten Dachboxen. Mit ihnen zeigen sich im Praxistest deutlich weniger Fahrgeräusche als bei den früheren Modellen. Und auch das Portemonnaie kann sich bei ihnen freuen, steigt doch der Spritverbrauch bei diesen Dachboxen auf dem Dach deutlich weniger an als bei anderen Dachboxen.

Eine andere wichtige Funktion ist das Verschließen der Dachbox. Beim Dachboxen Test 2017 zeigt sich im Bereich des Schlosses ein leichter Trend hin zur Zentralverriegelung. Diese hat den Vorteil, dass die Box an einem Punkt verschlossen wird und damit die anderen Schließpunkte automatisch mit verschlossen werden.

Einige Boxen haben hier sogar noch die zusätzliche Warnfunktion für den Nutzer, dass sich der Schlüssel erst dann abziehen lässt, wenn alle Schließpunkte auch tatsächlich verschlossen sind. Schließlich kann immer mal ein kleines Stück Stoff einen Schließpunkt blockieren. Bleibt dies unbemerkt, so ist die Dachbox nicht sicher verschlossen. Dementsprechend ist das eine durchaus praktische Zusatzfunktion, wenn man unterwegs ist und bei der Rast kurz etwas aus der Dachbox nimmt und von sich aus nicht an eine Kontrolle aller Punkte denkt.

Zudem ist die Zentralverriegelung natürlich zeitsparend für den Nutzer, weil er eben wirklich die gesamte Dachbox an einem Punkt verschließt. Dies sind im wesentlichen die Funktionsmerkmale einer Dachbox. Genaueres kann man bei der Vorstellung der einzelnen Boxen im Dachboxen Test 2017 lesen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Eine Dachbox bietet seinem Nutzer eine Menge direkte und indirekte Vorteile. Als ein indirekter Vorteil einer Dachbox ist so beispielsweise das Sparen von Sprit im Alltag zu sehen. Eine Dachbox ermöglicht es einer Familie mit zwei Kindern zum Beispiel bequem mit einem Kombi in den Urlaub zu fahren. Auf diese Weise können sie im Alltag statt mit einem Sieben-Sitzer mit einem deutlich höheren Verbrauch und möglicherweise einer schlechteren Übersicht ihren Kombi nutzen.

05-2-Menabo-Dachbox-Mania-320-schwarz-glaenzendAber auch längere Urlaube mit dem Auto werden für Besitzer von kleinen Autos mit einer Dachbox ohne Probleme möglich, da sie den Stauraum des Autos punktuell enorm vergrößern. Im Alltag kann man so das kleine Auto ideal nutzen und mit der Dachbox nach Bedarf den Stauraum erweitern. Dies gilt auch für Wintersportler, die gerne Ski fahren. Mit einer besonders langen Dachbox auf dem Dach sind die Skier sicher und gut verstaut, bis man sie nutzen möchte.

Eine Dachbox ist so ideal, wenn man nur temporär ein größeres Stauvolumen benötigt. Sie ermöglicht es so im Alltag das kleinere Automodell weiter nutzen zu können und nur temporär mehr Sprit zu verbrauchen. Zudem stört die Dachbox in keiner Weise die Übersichtlichkeit des Autos. Das ist gerade für unsichere Autofahrer oder junge Fahrer mit wenig Erfahrung ein echter Vorteil. Ist eine Dachbox erst einmal sicher auf dem Dach montiert, bleibt sie dort eben auch fest, bis man sie wieder abnimmt. Sie verlängert das Auto nicht und erhöht trotz dessen das Volumen des Stauraums im Auto.

Die Anwendungsbereiche einer Dachbox sind so unterschiedlich wie die Beweggründe der verschiedenen Nutzer von Dachboxen. Ob man nun ganz klassisch den Stauraum für den Urlaub per Dachbox erweitert, oder aber die Dachbox für Großeinkäufe vor Feiertagen oder auch geschäftlich für den Transport von sperrigen Dingen nutzt – die Dachbox ist ein solider Begleiter in all den Situationen, wo das gewöhnliche Auto dem Nutzer nicht genug Platz bietet.

Welche Arten von Dachboxen gibt es?

Wie bereits schon erwähnt, gibt es die klassischen Dachboxen aus hartem Kunststoff. Diese bieten dem Inhalt einen großen Schutz, müssen aber natürlich auch verstaut werden, wenn sie gerade nicht auf dem Dach des Autos montiert sind. Bei den Dachboxen aus Kunststoff gibt es dann jedoch auch wieder Unterschiede bei der technischen Ausstattung.

01-5-Thule-Motion-Sport-600-schwarz-glaenzendDie teuren Modelle bieten dem Nutzer viel Erleichterung in der Praxis. Sie lassen sich beispielsweise mittels optimierter Technik schnell und einfach auf das Dach bringen. Das bietet gerade den Menschen einen echten Vorteil, welche die Dachbox regelmäßig nutzen und sie damit häufiger als zweimal im Jahr montieren müssen.

Technische Innovationen gibt es dann auch im Bereich der Schließtechnik. All diese Details machen sich für den Nutzer jedoch auch beim Preis bemerkbar. Aus dem Grund sollte man sich vorher gut überlegen, welche technischen Details man gerne haben möchte und welche vor allem sinnvoll sind.

Wenn man eine Dachbox so packt, dass man unterwegs immer wieder an sie herangeht und vor allem über einen längeren Zeitraum auch im stehenden Auto Gegenstände sicher in ihr aufbewahren möchte, lohnt sich zum Beispiel die Investition in eine Dachbox mit einer hochwertigen Zentralverriegelung. Wird die Dachbox jedoch nur beladen und am Zielort wieder vollständig entladen, ist die Zentralverriegelung nicht zwingend notwendig, da sie die Handhabung der Box für diesen Nutzer kaum erleichtert.

Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall bei den Dachboxen aus hartem Kunststoff auf ihre Form zu achten. Gerade wenn man die Dachbox für längere Fahrten nutzen möchte, wird sich die aerodynamische Form bezahlt machen. Nicht nur nervlich wegen der geringeren Geräusche, sondern auch durch den kaum steigenden Spritverbrauch.

Auch beim Gewicht und bei den Maßen der Dachboxen gibt es große Unterschiede. Bei den Maßen sollte man schauen, dass man das größte Gepäckstück sicher und bequem in der Dachbox verstauen kann. Zudem sollte die Länge der Dachbox auch zu dem Auto passen, das man fährt. Es ist eine große Erleichterung, wenn man den Kofferraum auch mit der Dachbox auf dem Dach des Autos noch öffnen kann. Hier lohnt es sich durchaus einmal zu messen und bei den Montagehinweisen des Herstellers schon einmal zu schauen, um sich im Anschluss eine unangenehme Überraschung zu sparen.

Eine besonders lange Dachbox sollte sich nur der anschaffen, der wirklich auch lange Gepäckstücke mit ihr transportieren wird. Auch bei dem Volumen sollte man realistisch abschätzen, wie viel Stauraum man tatsächlich benötigen wird. Denn eine beständig nicht voll gefüllte Dachbox verursacht dann oftmals Geräusche beim Fahren.

10-Green-Valley-158002-faltbare-Dachbox-SherpackBeim Dachboxen Test 2017 kam als kleine Innovation die faltbare Dachbox. Sie unterscheidet sich durch ihr Material ganz entscheidend von der klassischen Dachbox aus hartem Kunststoff. Sie bietet damit ganz neue Nutzungsmöglichkeiten. So kann mit ihr mit einem Mal eine Strecke ohne aufgebaute Dachbox gefahren werden. Diese ist dann klein gefaltet platzsparend im Kofferraum verstaut und wird dann bei der zweiten Tour auf dem Dach angebracht, wenn etwas transportiert werden muss. Zugleich ermöglicht es die faltbare Dachbox auch, dass Menschen mit weniger Stauraum in ihrer Wohnumgebung auch eine Dachbox haben.

So kann beispielsweise ein Student, der regelmäßig mit seinem Auto in den Urlaub fährt oder auch nach Hause eine faltbare Dachbox einfach in seinem WG-Zimmer im Schrank verstauen. Aber auch Menschen ohne eine Garage können die faltbare Dachbox eben platzsparend in ihrem Wohnraum verstauen. Die faltbare Dachbox schneidet dabei im Praxistest gut genug ab, um als ernsthafte Alternative zu einer festen Dachbox angesehen zu werden.

So haben wir die Dachboxen getestet

Um bei einem großen Angebot auf dem Markt zu einer guten Kaufentscheidung zu kommen, braucht man vor allem eins: Informationen. Diese stellen wir hier übersichtlich zu den unterschiedlichen Dachboxen bereit. Beim Dachboxen Test waren für uns einige Kriterien entscheidend. Damit der Test und seine Ergebnisse transparent sind, wollen wir unsere Kriterien an dieser Stelle offenlegen.

Material:

03-2-Kamei-Dachbox-Husky-L-330L-grau-rechts-oeffnendBei den Dachboxen haben wir uns das Material und die Qualität der Verarbeitung angeschaut. Dachboxen müssen nicht nur aus qualitativ hochwertigem Material hergestellt werden, sondern eben auch entsprechend verarbeitet sein. Damit sie funktional bleiben, müssen sie wasserdicht und auch mit Temperaturunterschieden umgehen können. Das Material darf schließlich weder schmelzen, noch sollte die Dachbox bei den kleinsten Minusgraden Risse bekommen.

An das Material einer wirklichen überzeugenden Dachbox werden so hohe Ansprüche gestellt. Es muss nicht nur ausgesprochen belastbar sein, sondern darf auch nicht über ein zu hohes Eigengewicht verfügen. Schließlich soll die Dachbox das Auto nicht unnötig belasten. Wenn die Dachbox an sich schon ein hohes Eigengewicht mitbringen würde und dann noch zusätzlich mit 75 Kilogramm beladen werden darf, wäre man ansonsten schnell bei mehr als hundert Kilogramm zusätzlichem Gewicht für das Auto. Um dies zu umgehen, muss das Material für eine Dachbox zwar fest aber nicht schwer sein.

Eine Schwachstelle, die bei jedem Dachboxen Test leider immer wieder festgestellt werden muss, sind die Scharniere. Diese werden bei einer Dachbox stark belastet und sind dem leider bei einigen Modellen nicht so gut gewachsen. Das kommt leider auch bei ansonsten voll funktionalen und qualitativ hochwertigen Boxen vor. Wenn es uns besonders aufgefallen ist und die Dachbox ansonsten jedoch sehr gut war, haben wir das besonders hervorgehoben. Generell gilt jedoch bei den Scharnieren einer Dachbox, dass sie leider die Achillesferse bei ihr sind.

Technik:

01-7-Thule-Motion-Sport-600-schwarz-glaenzendBei dem Dachboxen Test 2017 fielen besonders die technischen Innovationen der namhaften Hersteller auf. Unser Dachboxen Vergleichssieger glänzt in diesem Bereich ganz besonders. Ob es dabei nun die Art der Montage ist, die dank moderner Technik eben besonders einfach und schnell funktioniert, oder auch die Schließtechnik.

Die technisch innovativen Modelle bei den Dachboxen bieten dem Nutzer einige Zeitersparnis und zusätzliche Sicherheit. Mehr noch als die innovativen Ideen ist es jedoch im Test wichtig, dass die Technik einwandfrei funktioniert. Eine schöne und innovative Idee alleine reicht eben nicht, um ein Produkt zu einem ausgezeichneten Produkt werden zu lassen. Dafür braucht es doch auch technisches Know-how und die entsprechende Verarbeitung.

Eine Zentralverriegelung ist so zwar praktisch und innovativ an einer Dachbox, funktioniert sie aber nicht langfristig, wird sie für den Nutzer eben doch zu einem Ärgernis und nicht zu einer Erleichterung. Also waren bei uns im Bereich der Technik nicht nur der innovative Gedanke, sondern auch die praktische Umsetzung entscheidend.

Funktionalität:

Eine Dachbox ist für ihren Nutzer in der Regel vor allem ein Gebrauchsgegenstand und muss aus diesem Grund funktional sein. Merkmale einer funktionalen Dachbox sind für uns eine gute Form der Dachbox kombiniert mit einer sinnvollen Technik.

Beispielsweise überzeugen Dachboxen mit einer aerodynamischen Form, die sich durch beidseitige Öffnung noch perfekt be- und entladen lassen. Auch das Material muss bei einer Dachbox vor allem funktional sein und muss auch noch einmal in dieser Hinsicht genauer betrachtet und entsprechend bewertet werden.

Der Dachboxen Vergleichssieger überzeugt so auf voller Linie mit seiner gut durchdachten Funktionalität. Merkmale von besonders durchdachter Funktionalität sind zum Beispiel die folgend genannten Punkte: Das leichte Gewicht einer Dachbox ermöglicht die Montage durch nur eine Person. Durch die innovative Technik lässt sich die Dachbox schnell auf dem Dach des Autos montieren und bleibt nach der Montage auch bei einer Vollbremsung noch an Ort und Stelle auf dem Dach.

Durch die beidseitige Öffnung kann der vollständige Stauraum der Dachbox genutzt werden und das Be- und Entladen der Dachbox können schnell vonstatten gehen. Das Verschließen der Dachbox geschieht schnell und die Box ist im Anschluss wirklich sicher durch das Schloss. Durch die aerodynamische Form der Dachbox kommt es im Idealfall zu wenig zusätzlichen Fahrtgeräuschen sowie zu einem geringen Mehrverbrauch

Bedienung:

Bei der Bedienung steht die Nutzerfreundlichkeit an erster Stelle. Muss man erst einmal eine lange Anleitung lesen und sind die einzelnen Funktionen der Box nur schwer zu bedienen, ist das zum Beispiel wenig praktisch. Schließlich nutzt man eine Dachbox häufig nur ein- bis zweimal im Jahr und will dann nicht jedes Mal vorab einen halben Roman lesen müssen, um die Dachbox nutzen zu können.

Eine empfehlenswerte Dachbox ist aus dem Grund in ihrer Bedienung beinahe ausschließlich selbsterklärend. Auch wenn die Dachbox über etwas mehr Technik verfügt, sollte dies in der Bedienung einfach gehalten sein.

Praxistest:

Im Praxistest wurde zum einen das Fahrverhalten der Dachboxen genauer angeschaut. Wie viel Geräusche verursachen sie wirklich? Wie sehr erhöht sich der Spritverbrauch? Wie verändert sich die Lage des Autos durch die Dachbox? Wie fest sitzt die Dachbox nach der Montage tatsächlich auf dem Dach des Autos?

Und zum Anderen spielt auch die Montage der Dachbox für den Praxistest natürlich eine große Rolle. Ist diese tatsächlich einfach und selbsterklärend und kann sie von nur einer Person durchgeführt werden oder empfiehlt es sich, die Dachbox doch eher zu Zweit auf das Dach zu bringen? Dies sind alles entscheidende Kriterien, die vor dem Kauf einer Dachbox bedacht werden und zu denen dem Käufer sichere Informationen vorliegen sollten.

Preis-Leistungsverhältnis:

09-5-Rotenbach-Dachbox-Gepaeckbox-320-LiterEinen entscheidenden Punkt bei unserer Bewertung stellt auch das passende Preis-Leistungsverhältnis dar. Hier müssen Qualität und Funktionalität der Dachbox eben auch zu einem fairen Preis angeboten werden, um von uns empfohlen zu werden. Zudem muss auch stets vom Käufer abgewogen werden, ob das teurere Produkt tatsächlich für seine individuelle Situation das beste Produkt sein muss.

Eine Dachbox mit vielen besonderen technischen Details lohnt sich so vor allem für den Nutzer, der die Dachbox mit großer Regelmäßigkeit nutzt. Für diesen stimmt dann das Preis-Leistungsverhältnis auch bei der teuren Dachbox. Bei unserem Dachboxen Test 2017 behalten wir auch diese Details im Blick, um die Kaufentscheidung gut zu begleiten.

Worauf muss ich beim Kauf einer Dachbox achten?

Es gibt verschiedene Dinge, die man vor dem Kauf einer Dachbox bedenken sollte, um tatsächlich das passende Modell zu finden. Zu allererst sollte die Qualität des Produktes stimmen – eine schlecht verarbeitete Dachbox oder eine Dachbox aus nicht wetterfestem Material wird kaum langfristig funktionieren.

Eine weitere wichtige Frage lautet: Wofür soll die Dachbox hauptsächlich genutzt werden? Sind dies hauptsächlich lange Gegenstände – dann müssen die Maße der Dachbox entsprechend sein. Bei den Maßen der Dachbox muss man aber zugleich auch an das Auto denken, das man fährt. Sind es vor allem schwere Gegenstände, muss man auf die maximale Zuladung der Box genau achten.

Vor dem Kauf sollte man sich realistisch überlegen, ob man stets zu Zweit sein wird, um die Dachbox auf das Autodach zu bringen und dort zu montieren. Wenn das nicht immer der Fall sein sollte, empfiehlt sich die Wahl einer leichteren Dachbox. Diese kann man gut alleine auf das Dach heben und dort befestigen.

01-4-Thule-Motion-Sport-600-schwarz-glaenzendSollte man die Dachbox häufig noch mit Gepäck beladen länger stehen lassen, dann lohnt sich die ganz sichere Variante mit einer Zentralverriegelung. Diese ist auch eine Überlegung wert, wenn man die Dachbox häufiger öffnen und schließen wird, weil man unterwegs Dinge aus der Dachbox nimmt und sie im Anschluss an die Pause oder den kleineren Ausflug wieder in die Dachbox zurück räumt.

Und zum Schluss sollte man sich realistisch überlegen, wie oft man die Dachbox verwenden wird, um für sich ein passendes Budget festzulegen. Denn auch hier ist auf dem Markt für den potentiellen Käufer vieles möglich. Ob es nun ein älteres Modell zu einem besonderen Preis ist, ein besonders innovatives neues Produkt zu einem höheren Preis, ein solides Produkt aus der Mittelklasse der Dachboxen oder eine Dachbox mit besonders großem Volumen – je nach Erwartungshorizont des Nutzers und anschließender Nutzung kann jede dieser Dachboxen glücklich machen.

Die unterschiedlichen Faktoren müssen nur stimmig zusammengebracht werden. Um dies tatsächlich vor dem Kauf zu schaffen, lohnt es sich, Informationen zu dem aktuellen Angebot auf dem Markt einzuholen. Auf unserer Seite wollen wir dem interessierten Kunden diese Informationen objektiv zur Verfügung stellen, damit er sich selber ein Bild machen kann und für sich die richtige Kaufentscheidung treffen kann.

Kurzinformation zu führenden Herstellern

Thule:

thule-swedenDas schwedische Unternehmen Thule findet bereits seit 1942 praktische Lösungen für seine Kunden hinsichtlich von Transportsystemen vielerlei Art. Das Unternehmen unterhält weltweit 50 Standorte und beschäftigt aktuell etwa 2200 Mitarbeiter. Thule überzeugt als Hersteller bei seinen Produkten stets durch technische Innovationen und perfekt aufeinander abgestimmte Materialen von hoher Qualität.

Ob nun der hochwertige Fahrradanhänger für den sicheren Transport der Kinder oder auch die robuste Dachbox für das Auto – Thule hat als Hersteller in vielen Bereichen die Nase weit vorne. Allerdings muss der Kunde bei Thule auch für den Namen des Herstellers und seine lange Erfahrung einen höheren Preis zahlen als bei anderen Herstellern.

Kamei:

kameiDas deutsche Unternehmen Kamei wurde 1952 gegründet. Der Name der Firma ergab sich dabei aus den Anfangsbuchstaben des Firmengründers Karl Meier. Kamei sucht und findet innovative Lösungen im Bereich des Transportwesens und hat sich dabei mehr und mehr vor allem auf die Dachboxen für das Auto spezialisiert. Zu Beginn war das Unternehmen dabei noch eng mit dem VW Käfer verbunden und fand für diesen besonders innovative Lösungen.

Heute hat sich das deutsche Unternehmen jedoch als Anbieter von Dachboxen für Autos aller Hersteller gut auf dem Markt positionieren können. Den Beginn der Dachboxen machte 1988 die Traveller Box von Kamei. Kamei bietet dem Kunden dabei bis heute technisch durchdachte Produkte mit einer ansprechenden Optik zu einem fairen Preis.

Internet oder Fachhandel: Wo kaufe ich meine Dachbox am Besten?

laptopWenn erst einmal alle Informationen gesammelt sind und eine Entscheidung getroffen wurde, bleibt für den Käufer doch noch eine entscheidende Frage offen: Wo lässt sich eine Dachbox für das Auto am Besten und am Bequemsten kaufen? Den Fachhandel für Dachboxen gibt es oftmals nicht mehr wirklich vor Ort. Und gibt es doch einen Anbieter in der Nähe hat dieser oftmals nicht alle Modelle vorrätig. Das bedeutet, dass man zu verschiedenen Anbietern fahren müsste, wenn man sich wirklich ein richtiges Bild der Marktlage machen möchte.

Aufgrund von fehlendem Lagerplatz müssen die Anbieter mit einem Ladengeschäft manches Mal ihr Angebot minimieren. Bei einigen gibt es auch besondere Vereinbarungen mit den Herstellern, dass eben diese dort ausschließlich vertrieben werden. Wenn jedoch nur noch die Dachboxen von einem Hersteller angeboten werden, kann der Kunde nicht mehr selber eine Entscheidung treffen. Bei solchen Absprachen steht dann nicht mehr der Kunde im Vordergrund sondern ausschließlich geschäftliche Interessen.

Auch bei der Preisgestaltung ist der Fachhandel oftmals gebunden und kann dem Kunden kein besonderes Angebot machen. Somit gibt es beim Kauf einer Dachbox im Fachhandel viele Faktoren, die den Kauf für den Kunden nicht leicht und transparent gestalten.

Im Internet kann der Kunde sich die Dachboxen aller Anbieter in aller Ruhe anschauen, sich über Testportale informieren und die Dachbox seiner Wahl bequem zum günstigsten Preis bestellen. Hierbei spart der Kunde nicht nur die Zeit für die Fahrt zu dem Fachgeschäft oder zu den verschiedenen Fachgeschäften, sondern auch jegliche Unbequemlichkeiten beim Transport der Dachbox nach Hause. Man klickt einfach einmal und die Dachbox wird losgeschickt.

Die Dachbox kommt in der Regel in einer praktischen Papp-Umverpackung für keine oder geringe Versandgebühren direkt ins Haus. Bei den meisten Dachboxen beträgt die Zeit zwischen Bestellvorgang und der Ankunft der Dachbox im Haus nur wenige Tage. Bequemer geht das Einkaufen für den Kunden nun wirklich nicht mehr.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Dachbox

hechtraeger-vintageGab es eigentlich gleich mit den ersten Autos auch Dachboxen oder wie haben sich Menschen hier zu mehr Stauraum verholfen? Diese Frage stellt sich fast zwangsläufig, wenn man sich das heute breite Angebot an Dachboxen auf dem Markt anschaut. Zu Beginn des Autos gab es jedoch keine Dachboxen. Es gab jedoch mit Dachboxen für das Auto vergleichbare Konstruktionen für die Kutschen, mit denen Menschen und ihr Gepäck weiterbefördert wurden. Wohl auch aus dem Grund begannen die Menschen schnell, auch das Dach ihres Autos für den Transport von Gepäck zu nutzen.

Doch wirkliche Dachboxen für das Auto wurden erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts entwickelt. Sie wurden entwickelt, weil es bereits zuvor Probleme gab, das Gepäck für den Urlaub tatsächlich im Auto zu verstauen, ohne die Sicht einzuschränken und sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Denn der Bedarf für eine sichere Stauraumerweiterung für das Auto war durchaus gegeben. Der Kofferraum der frühen Modelle von Autos war nicht gerade großzügig bemessen und so stellte sich schnell beim Verstauen von großen Gegenständen oder mehr Gepäck ein Problem ein.

Als Lösung wurden beispielsweise Skier mit Spanngurten auf dem Dach oder an der Heckklappe befestigt und mit Pappe umhüllt – ohne die Dachboxen waren teils gefährliche Konstruktionen auf den deutschen Straßen unterwegs. Zudem wurde auch die Sicherheit der Autofahrer stark gefährdet, wurden doch ebenfalls teils zu schwere Stücke auf dem Dach des Autos festgebunden, sowie die Bindetechnik auch im Bremsfall nicht immer überzeugen konnte.

skitraegerMit der zunehmenden Mobilität und neuen Einstellung zu Urlauben wurde klar, dass es eine bessere und vor allem sicherere Lösung geben musste. Die Industrie kam dann schließlich in den 80er Jahren auf die Idee, eine feste Box für das Dach des Autos zu konzipieren. Diese wurde übrigens tatsächlich zunächst besonders für die Mitnahme von Skiern entwickelt. Die Dachbox sollte den Stauraum des Autos erheblich vergrößern und den Spritverbrauch so gering wie möglich erhöhen. Das funktionierte zu Beginn nicht ganz so gut. Der Spritverbrauch stieg deutlich an bei den ersten Boxen, sowie auch die Nebengeräusche bei der Fahrt durch den erhöhten Windwiderstand erheblich zunahmen.

Diese Unannehmlichkeiten wurden von den Fahrern jedoch in Kauf genommen, konnten sie doch nun ihre Skier und ähnlich sperriges Gepäck sicher mit sich führen. Doch die Industrie war noch nicht zufrieden mit ihren Lösungsmöglichkeiten. Betrachtet man die Entwicklung der Dachboxen, fällt einem auf, dass es sich hier um einen sehr bewegten Markt handelt.

Technische Innovationen wurden von den Herstellern schnell aufgenommen und umgesetzt, um die Dachboxen sicherer zu gestalten und fahrttechnisch zu optimieren. Waren die ersten Dachboxen noch aus Metall gefertigt und brachten damit ein nicht unerhebliches Eigengewicht mit sich, so stieg man recht schnell auf harten Kunststoff um sowie später noch zusätzlich auf Material aus Glasfasern. Die leichteren Materialien erlauben nicht nur eine einfachere Handhabung der Dachbox, sondern ermöglichen auch eine andere Zuladung.

Bei den Dachboxen sind die Hersteller bis heute permanent am Überarbeiten und optimieren. Mittlerweile sind die Formen zum großen Teil aerodynamisch. Dies bringt einige Vorteile für den Nutzer mit sich. Der Spritverbrauch steigt nicht mehr so deutlich an wie es früher üblich war und auch die Nebengeräusche bei der Fahrt sind deutlich geringer. Die Materialien werden leichter und der technische Fortschritt erleichtert auch die Handhabung der Dachboxen.

Da aktuell wieder ein Trend zum Urlaub mit dem Auto zu erkennen ist, wird der Markt sich auch in den nächsten Jahren immer wieder neu entwickeln und den Kunden mit innovativen Dachboxen begeistern. Auch bei dem Zubehör für die Dachboxen lassen sich die Unternehmen immer wieder etwas einfallen, was die Dachboxen noch einfacher und besser für den Nutzer macht.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Dachbox

Bei den angegebenen Werten handelt es sich um ermittelte Durchschnittswerte der unterschiedlichen aktuellen Dachboxen. Bei den Fakten handelt es sich um aktuell mögliche technische Features von Dachboxen, die keineswegs zum durchschnittlichen Standard gehören

10-1-Green-Valley-158002-faltbare-Dachbox-SherpackEigengewicht der Dachboxen: Die leichteste feste Dachbox bringt ein Eigengewicht von gerade einmal zehn Kilogramm mit sich. Der Durchschnitt liegt bei einem Gewicht von zwölf bis achtzehn Kilogramm bei den aktuellen Modellen.

Zuladung: Je nach Modell ist die erlaubte Zuladung verschieden. Nach aktuellen Verbrauchswerten werden besonders die Modelle mit einer Zuladung von bis zu 75 Kilogramm gekauft.

Abmessung: Die Länge der durchschnittlichen Dachbox liegt zwischen 120 bis 190 Zentimetern. Bei der Breite sind die Dachboxen zwischen 40 und 80 Zentimeter breit. Die Höhe der meisten Modelle liegt zwischen 30 bis 50 Zentimeter. Bei all diesen Werten gilt jedoch, dass es gerade nach oben noch weitere Möglichkeiten für den Verbraucher gibt, insofern er hier einen anderen Bedarf hat.

Volumen: Das durchschnittliche Volumen der Dachboxen beträgt zwischen 270 bis 360 Liter.

Befestigungssystem: Bei den Befestigungssystemen gibt es eine große Vielzahl auf dem Markt. Es reicht von einem patentierten Power-Click-System über Adapter verschiedener Art.

Öffnung: Einige der aktuellen Modelle zeigen sich modern mit einer möglichen beidseitigen Öffnung dank einer speziellen Dual-Force Öffnungstechnik. Dies erleichtert dem Nutzer das Be- und Entladen der Dachbox.

rat-04Verriegelung der Dachbox: Der Trend scheint bei den Dachboxen zu einer Zentralverriegelung mit nur einem Schlüssel zu gehen. Auf diese Weise ist das Verschließen und Öffnen der Dachbox schnell und sicher.

Material: Das Material der Dachboxen variiert zwischen UV-beständigem Kunststoff, anderem Kunststoff, Glasfaser und festem andersartigen Gewebe bei den faltbaren Dachboxen.

Prüfung: Die Dachboxen können vom TÜV/GS geprüft sein. Zudem gibt es noch die sogenannte City Crash Norm.

Garantie: Viele von den Herstellern vergeben fünf Jahre Garantie auf ihr Produkt.

FAQ

Lassen sich Dachboxen auf jedem Auto anbringen?

rat-01Je nach Produkt und Befestigungssystem benötigt man eventuell noch einen speziellen Adapter zusätzlich zur Dachbox. Aber generell gilt: Ja, jedes Auto mit einem festen Dach kann eine Dachbox tragen. Damit bleiben als Ausnahme die Cabrios, bei denen eine Dachbox naturgegeben schwierig ist.

Man sollte bei den Modellen darauf achten, dass die Maße der Dachbox auch zu den Maßen des Autos passen. Soll bedeuten: Wenn ich ein besonders kurzes Auto wie beispielsweise den Smart oder die A-Klasse fahre, dann sollte ich keine ganz lange Autobox dort montieren.

Was gilt es beim Kauf einer Dachbox besonderes zu beachten?

Entscheidend ist, dass die Dachbox sicher mit dem Auto verbunden werden kann. In der Regel geschieht dies über den Dachträger. Bei den Dachboxen findet der Käufer genaue Angaben über die maximale Größe des zu verwendenden Dachträgers. Ist bereits ein Grundträger vorhanden, vergleicht man die Angaben mit dem Querschnitt (Breite x Höhe) von diesem. Diese Maße müssen passen.

Wie viel Gewicht darf ich zuladen?

Die maximale Zuladung variiert bei den unterschiedlichen Modellen. Bei jeder Dachbox gibt es darüber eine verbindliche Angabe vom Hersteller, an die sich der Nutzer halten sollte.

Wie schnell darf ich mit einer Dachbox fahren?

rat-03Sofern nicht anders vom Hersteller angegeben, liegt die maximale empfohlene Geschwindigkeit bei den Dachboxen bei 130 Stundenkilometern.

Was wird als Bügelsystem bezeichnet?

Das Bügelsystem oder auch die Bügelbefestigung ist eine Möglichkeit der Montage der Dachbox. Das Bügelsystem ist der Metallhalter, der unten im den Dachträger gelegt wird und durch die Dachbox geführt wird. Der Bügel wird anschließend noch an der Dachbox fixiert.

Was ist eine T-Nut?

Hierbei handelt es sich um eine Art der Befestigung der Dachbox. Es ist eine in den Dachträger integrierte Schiene. Im Querschnitt betrachtet hat sie die Form eines umgedrehten T – daher auch der Name T-Nut.

Was ist ein T-Nut Adapter?

Der T-Nut Adapter ist die Verbindungsschraube der Dachbox. Das Gewinde schaut oben aus dem Dachträger heraus.

Alternativen zur Dachbox

Was macht man nun aber, wenn man ein Cabrio fährt oder aber eben keine Dachbox kaufen möchte, um seinen Stauraum zu erweitern? Gibt es tatsächlich Alternativen zu der Dachbox? Wenn man trotz dessen erhöhten Stauraumbedarf hat, so bleibt eigentlich in diesen Fällen nur noch der Anhänger.

caravanMit einem Anhänger kann man sein Gepäck dabei haben und hat deutlich mehr Stauraum. Natürlich steigt aber selbst mit einem kleinen Anhänger der Spritverbrauch deutlicher als bei den aerodynamischen Modellen der aktuellen Dachboxen. Zudem müssen hierfür entsprechende Vorrichtungen am Auto sein und je nach Anhänger kann der Führerschein nicht ausreichen, um diesen mit dem Auto fahren zu dürfen. Und im Anschluss muss der Anhänger auch wieder gelagert werden. Ohne eine Garage oder eine festen Stellplatz ist das nicht gut möglich. Je nach Wohnsituation können damit wieder weitere laufende Kosten verbunden sein. Mit einem Anhänger ist so zwangsläufig erst einmal ein größerer Aufwand verbunden als mit einer Dachbox.

Gehört man nun zu denjenigen, die gerne und regelmäßig campen oder generell von sich wissen, dass sie auch die nächsten zehn Jahre jedes Jahr mit dem Auto und viel Gepäck in den Urlaub fahren werden, so lohnt sich die Anschaffung eines Anhängers. Fährt man zudem nicht weit in den Urlaub, so fallen die höheren Spritkosten auch nicht so sehr ins Gewicht.

Einige, die eben weder Dachbox noch Anhänger anschaffen wollen, greifen auf die Post zurück. Mit dieser versenden sie Teile ihres Gepäcks und schicken es auf dem gleichen Weg nach dem Urlaub wieder zurück nach Hause. Hierbei kann es natürlich aber auch zu Verzögerungen kommen und man kann nicht permanent unterwegs auf diese Gepäckstücke zurückgreifen. Zudem benötigt man an dem Ankunftsort eine feste Anschrift, an die man das Gepäck senden kann. So ist dies eine etwas unsichere Art und Weise, Gepäckstücke mit in den Urlaub zu nehmen.

Scheitert der Kauf einer klassischen festen Dachbox am mangelnden Stauraum zur Lagerung von ihr, so kann man sich einmal die faltbaren Dachboxen als Alternative anschauen. Diese kann man nutzen wie eine ganz gewöhnliche Dachbox und in der Zwischenzeit lassen sie sich ganz praktisch klein rollen und beispielsweise in einem ganz gewöhnlichen Kleiderschrank verstauen. Bis zur nächsten Nutzung sind sie so kaum mehr sichtbar. Für das Verstauen der faltbaren Dachbox benötigt man keine Garage und nicht einmal einen Keller, was sie zu einer echten Alternative zur klassischen Dachbox werden lässt für all die Nutzer, die auch in ihrem Alltag nicht über viel Stauraum verfügen.

Will man nun jedoch ganz auf eine Dachbox verzichten und braucht mehr Stauraum unterwegs, steht man schon eher vor einem kleinen Dilemma. Eine ideale Alternative zur Dachbox gibt es so eigentlich nicht.

Der Anhänger lohnt sich nur, wenn man wirklich deutlich mehr Stauraum benötigt und diesen auch oft nutzen muss. In allen anderen Fällen ist der Aufwand einfach zu groß. Gerade mit den neuen faltbaren Dachboxen und den aerodynamischen Varianten der Dachbox ermöglich das Angebot eigentlich jedem Interessenten bei den Dachboxen auch für sich fündig zu werden und gar nicht erst nach Alternativen suchen zu müssen.

Weiterführende Links und Quellen

Auf der Seite Dachbox findet man einige interessante Hinweise zu den verschiedenen Dachboxen und rund um die Technik:
https://www.dachbox.de/

Auf der Seite 1dachbox gibt es spannende Fakten rund um Dachboxen. Zudem bieten sie Dachboxen zu recht günstigen Preisen an und sind damit interessant.
https://www.1dachbox.de/dachboxen/?gclid=CPnQiIen184CFUQcGwodFWwIWA

Auch der Shop von Auto Teile Unger bietet günstige Dachboxen an. Zudem finde sich hier auch kompakt zusammengefasst noch einige Informationen rund um die Dachboxen.

http://www.atu.de/shop/kategorie/Reise-und-Transport-w11621/Dachboxen-w5354/Dachboxen_w6263/

Empfehlenswert sind auch die Seiten der Hersteller. An dieser Stelle kann man sich ganz direkt über die einzelnen Modelle informieren. Dort findet man alle Informationen oft auch zum Herunterladen und hat so alles griffbereit. Zu einer Entscheidungsfindung sind diese Seiten jedoch nicht geeignet. Nach der Entscheidung für einen Hersteller und ein besonderes Produkt von ihm, können sie jedoch weitere Informationen rund um die Box oder auch besonderes Zubehör liefern.

www.thule.com

www.kamei.de

https://bbep-shop.de/

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