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Klapprad gebraucht kaufen

Auch wenn man ein Klapprad gebraucht kaufen will, muss man sich vorher über wichtige Punkte wie Rahmengröße oder Hersteller informieren.

Die richtige Rahmengröße

NCM Paris 20 Zoll E-Bike,E-Faltrad,36V 15Ah 540Wh Akku,250W Bafang Heckmotor,mechanische ScheibenbremsenDie eigene Körpergröße gilt als wichtigstes Kriterium überhaupt, welche Rahmengröße die optimale ist. Prinzipiell wird empfohlen, dass bei einer Körpergröße von 165 cm und 175 cm ein 20 Zoll Faltrad das richtige ist.

Bei kleinerer Körpergröße ist ein 18 Zoll Faltrad besser geeignet. Allgemein kann bis zu einer Körpergröße von 175 cm ein 20 Zoll Faltrad empfohlen werden. Für diejenigen, die größer als 175 cm sind, ist ein 24 Zoll Faltrad anzuraten.

Diese Angaben gelten nur für Falträder und sind mit Normalrädermaßen nicht vergleichbar.

Zu empfehlen ist immer, das Klapprad vor dem Kauf zu testen, da falsche Rahmengrößen zu Schmerzen oder gesundheitlichen Einschränkungen führen können.

Generell kann man sich an der 20 Zoll 24 Zoll Faustregel orientieren. Für Kinder sind 16 oder 18 Zoll Größen geeignet.

Hersteller von Falträdern

  • DAHON – Falträder aus der Schweiz

Er ist der erste Hersteller überhaupt, der das Faltrad entwickelt und 1982 veröffentlicht hat. DAHON überzeugt immer wieder durch ständige Innovationen und technologische Weiterentwicklung. Der Hersteller kreiert hochwertige Falträder mit hoher Qualität. Die Verkaufsrechte von DAHON Klapprädern hat in Deutschland offiziell Pegasus. Die Neupreise beginnen hier bei 500 Euro aufwärts.

  • Tern – Falträder aus Fernost

Diese Firma wurde erst 2011 gegründet und kann sich heute in die Liste der Top-Marken einreihen. Dieser Hersteller bietet Falträder von 20 bis sogar 26 Zoll an. Diese Firma hat eine exklusive Falttechnik entwickelt, bei der das Vorderrad um 180 Grad nach hinten gedreht wird. Damit steht es dann parallel zum Hinterrad, wobei der Lenker gerade bleibt. Das Tern Faltrad steht dann vorn auf der eingefahrenen Sattelstange. Die Qualität dieser Tern Räder zeigt sich auch an den Siegeszügen 2012 bis 2014 beim Taipei Design & Innovation Award. Die Neupreise dieser Ternräder liegen bei 400 Euro aufwärts. Ein innovatives und hochwertiges Modell kostet dann schon mal ein paar Tausender.

Das Unternehmen gilt als Traditionsunternehmen und wurde mit Sitz in London Ende der 70er Jahre gegründet. Brompton stellt Falträder eines bestimmten Typs her. Es besitzt kein traditionelles Gelenk in der Mitte des Rahmens, sondern nahe dem Lenkkopf, sodass die Antriebseinheit aus Kette, Hinterrad, Kettenblatt wegen Federung mit Schwinge geklappt werden kann. Diese Konstruktion begünstigt Packmaß, Stabilität und Komfort. Das Brompton Faltrad ist das zurzeit kleinste Faltrad auf dem Markt und sehr beliebt. Man kann es nach eigenen Wünschen wie 6-Gang- oder 2-Gang-Schaltung kombinieren lassen.

  • Birdy – deutsche Qualität aus Hessen

Der deutsche Hersteller Riese und Müller aus Hessen entwickelte innerhalb von drei Jahren ein Modell, das über 100.000-mal verkauft wurde und als eines der beliebtesten Falträder gilt. Es wird ständig mit neuen Innovationen weiterentwickelt. Beim Birdy Faltrad gibt es unterschiedliche Varianten, die Standardversion, die mittlere Version und die Premiumversion. Und nebenbei ist die gute Qualität auch bezahlbar.

  • Bernds – deutsche Qualität aus Westfalen

Diese Hersteller ist ebenfalls in den 90er Jahren auf die Produktion von Klapprädern aufgesprungen. Mittlerweile wurde nicht nur ein Fahrrad entwickelt, sondern mehrere Neuheiten wie zum Beispiel, Bernds Tandem, Bernds Gretel oder Bernds Lastenrad. Die Modelle besitzen alle 20 Zoll-Reifen, eine faltbare und gefederte Hinterradschwinge und ein eigens entwickelter Riemenantrieb. Außerdem werden die Klappräder immer auf Kundenwünsche angepasst. Wer die Wahl hat, hat die Qual zwischen dem normalen Klapprad, dem Tandem-Bike, verschiedenen Kompakträdern oder Lastenrädern auszuwählen.

Der Designer Mark Sanders entwickelte das Strida Rad als tragbares und riemengetriebenes Klapprad. Das erste Rad wurde bereits 1987 verkauft. Zurzeit gibt es davon etliche Versionen. Die Räder besitzen einen A-förmigen Rahmen, wodurch das Klapprad wie ein Dreieck aussieht. Es wird als 16 oder 18 Zoll Rad angeboten. Statt der Fahrradkette wird ein Riemenantrieb eingesetzt. Strida verwendet statt Felgenbremsen die neueren Scheibenbremsen. Das Strida Modell gilt als wartungsarm.

Zu erwähnen sei noch das Mini Faltrad von BMW.

Worauf man beim Kauf achten sollte

Prinzipiell sowohl für einen Neukauf als auch für einen Gebrauchtkauf sollte auf Folgendes geachtet werden:

  • das Gewicht
  • das Faltmaß
  • die Verkehrssicherheit
  • die Gänge
  • die Bremsen
  • die Qualität

Gewicht, Faltmaß und Anzahl der Gänge hängen vom Hersteller und der Konstruktion ab. Hier liegt die Entscheidung bei den persönlichen Wünschen des Käufers. Bei der Verkehrssicherheit muss beachtet werden, dass laut StVO gewisse Vorschriften einzuhalten sind, die entweder bei einem Gebrauchtkauf beachtet wurden und vorhanden sind oder aber der Käufer muss eine Nachmontage durchführen.

Folgende Teile müssen vorhanden sein oder nachmontiert werden:NCM Paris 20 Zoll E-Bike,E-Faltrad,36V 15Ah 540Wh Akku,250W Bafang Heckmotor

  • Vorderlampe mit Reflektor in Weiß
  • Rücklicht in Rot
  • Klingel
  • rückwärtiger Reflektor in Rot
  • Vorderbremse
  • Hinterbremse
  • je 2 x gelbe Reflektoren 180 Grad versetzt an den Speichen der Räder
  • gelber Pedalreflektor
  • 6 Volt Dynamo oder Akku

Der Käufer muss entscheiden, welche Fahrradbremse für ihn die richtige ist. Sie muss zu 100 % sicher funktionieren. Hier werden kurz die Vorteile und Nachteile einiger Bremssysteme gegenübergestellt, was dem Käufer die Entscheidung für ein Bremssystem erleichtern soll.

Die Felgenbremse

Vorteile

  • sehr geringes Gewicht
  • sehr schlechte Bremswirkung bei schlechtem Wetter
  • sehr günstig gegenüber anderen Bremstypen
  • hoher Verschleiß durch ständige Druckausübung auf die Felge
  • schnelle und einfache Wartung

Nachteile

  • Felgen verschmutzen schnell

Die Nabenbremse (Scheibenbremse, Rücktrittbremse)

Bei der Scheibenbremse werden die Bremsbeläge gegen die Bremsscheiben gedrückt. Es gibt die hydraulischen und die mechanischen Scheibenbremsen. Bei der hydraulischen Bremse funktioniert das Bremsen mit einer Bremsflüssigkeit sehr gut. Hydraulische Bremsen sind aber auch anfälliger und benötigen Spezialwerkzeug für die Wartung, was als Kostenpunkt einzuplanen ist.

Vorteile

  • überlegene Bremsleistung
  • im Preis teurer
  • kein Problem bei Nässe und Glätte
  • höheres Gewicht als Felgenbremsung
  • minimaler Kraftaufwand

Nachteile

  • Schleifgeräusch
  • Bremskraft durch verbogenen Reifen unbeeinträchtigt
  • Bei der Rücktrittbremse gibt es das Walzenprinzip und das Kometprinzip.

Die Rücktrittbremse

Vorteile

  • vollkommen unabhängig von Wetterlage
  • keine maximale Bremskraft bei Notbremsung
  • zuverlässig und robust
  • Voraussetzung: funktionierende Fahrradkette
  • keine Wartungskosten

Nachteile

  • hohes Gewicht
  • die Pedale können nicht rückwärts treten
  • Die Scheibenbremse ist in puncto Sicherheit die bessere Variante.

Neue Falträder sind gegenüber gebrauchten Rädern teurer. Es lohnt sich also bei einem geringeren Budget auf ein gebrauchtes Rad zurückzugreifen. Beim Kauf eines gebrauchten Rades sollte man in folgenden Schritten vorgehen.

  1. Probefahren: Mit dem Probefahren testet man das Fahrgefühl. Sind Lenker und Vorbau nicht verbogen? Lassen sich Kurven sicher fahren? Läuft das Rad leicht und geradeaus?
  2. Grundtechnik: Die Radkette muss rostfrei sein, frei von Öl oder Schutz und muss sich leicht bewegen lassen. Am Rahmen sollten außer geringen Gebrauchsspuren keine Risse oder Roststellen vorhanden sein. Der Lauf von Steuer- und Tretlager sind zu überprüfen.
  3. Bremsen: Bremsentest durchführen, indem bei angezogenen Bremsen geschoben wird. Die Räder sollten blockieren und die Bremsgriffe dürfen nicht bis zum Anschlag gezogen werden können. Wenn die Räder nach dem Bremsversuch einwandfrei laufen, sind die Bremsen in Ordnung.
  4. Preis: Ein Rad verliert beim Neukauf 20 % seines Wertes. Nach drei Jahren liegt der Wert nur noch bei 50 %. Anschließend halbiert sich der Wert alle 4 Jahre. Beim Preis sind absehbare Reparaturen und der Gesamtzustand mit zu verhandeln.
  5. Der Fahrradklub empfiehlt in jedem Fall, einen Kaufvertrag abzuschließen, wo das Rad genau beschrieben wird und beide Geschäftspartner gegenzeichnen müssen. Entsprechende Musterkaufverträge können aus dem Internet downgeloadet werden.

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